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Weltreligionen

Buddhismus

Worum geht es in dieser Religion?
Das hauptsächliche Ziel ist die Befreiung von der Last des Leidens. Außerdem geht es um die Einsicht und die Zusammenhänge des Lebens.
„Ich-Süchte“, wie Hass und Gier werden als Leiden gekennzeichnet. Buddhisten streben eine gelassene Sicht zu sich und der Welt an.
Nichts ist von Dauer, nicht die Liebe, die Sehnsucht, die Freude,oder Gesundheit. Buddha verurteilt nicht das Streben nach persönlicher Erfüllung, er fordert keine Besitzlosigkeit, oder Armut, er verurteilt Dinge, wie Hass und Leid.

Was sind die wichtigsten Regeln?Man muss sein Leid ertragen und absolut auf Gewalt verzichten. Wer sein Leid erträgt, wird Glück erfahren und sich so erfüllen.
Alles ist vergänglich und somit leidvoll, deshalb muss man lernen, dieses Leid zu ertragen.

Alles im Leben ist Leiden. Alles im Leben ist schlecht.

Damit verderben sich Buddhisten keineswegs das Leben, sondern sehen nur ein, wie das Leben nun einmal ist und ertragen dieses Leid.

Die vier edlen Wahrheiten

1. Alles Leben ist Leiden

2. Alles Leiden wird durch Begierden hervorgerufen

3. Alles Leiden kann durch die Auslöschung der Begierden vernichtet werden

4. Leiden und Begierden können durch die Praktizierung des achtfachen Pfades überwunden werden

Was ist nach dem Tod?
Die Buddhisten haben die Vorstellung der Wiedergeburt. Nach dem Tod wird man in einer Jenseitswelt wiedergeboren, um sich aus dem ewigen Kreislauf von Geburt und Sterben zu befreien. Damit wird jegliches Leid beendet. Um das sogenannte Nirvana zu erreichen, versuchen Buddhisten, sich an den edelen achten Pfad zu halten, der ein Handeln ohne Hass, Habgier, Neid, Unwissenheit, oder Begehren vorschreibt. Nur nach strenger Durchführung dieser Lebensweise steht einem das Nirvana offen. Dies wird durch das sogenannte Karma entschieden. Ein schlechtes Karma entsteht, durch schlechte Taten in unserem Leben. Bei schlechtem Karma wird man nach dem Leben bloß als Tier oder Pflanze wiedergeboren.

Die Erkenntnistheorie

Wie erkennt man etwas, wie wissen wir, dass etwas wahr ist?

Wir können uns nie sicher sein, ob etwas wahr oder falsch ist. Niemand kennt die Wahrheit, niemand weiß wie sie ist, weil niemand bestimmen kann, was wahr oder falsch ist.

Welche Theorien/Vergleiche/Bilder/Beschreibungen über die Wahrheit und Wahrheitsfindung gibt es?

Viele sagen, dass wir die Wahrheit kennen, wenn wir gescheitert sind, oder dass wir dann zumindest wissen, was falsch ist. Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, zum Beispiel und am Ende die richtige Entscheidung getroffen haben, wissen wir, dass wir den richtigen Weg gegangen sind.
Das Bild von Rene Magritte, was ich vorher schon beschrieben hab, zeigt dass man eigentlich nie wirklich glauben darf, was man sieht und dass wir das, was wir sehen, eigentlich nur glauben, weil es uns so beigebracht ist.

Welchen Wert hat die Wahrheit überhaupt für uns?

Die wirkliche Wahrheit kennen wir ja wahrscheinlich gar nicht, deshalb kümmern wir uns bloß um das, was wir für die Wahrheit halten. Diese spielt für uns eine ziemlich große Rolle. Zum Beispiel wollen wir nicht belogen werden, wir wollen immer die Wahheit gesagt bekommen.

 

Oft verschweigen wir die Wahrheit, weil sie unbequem ist, oder weil sie uns Probleme macht. Wir lügen uns praktisch etwas vor,  nur weil wir keinen Stress wollen. Vielleicht sehen wir auch nur das, was wir sehen wollen.

Eine Theorie sagt zum Beispiel, dass es eigentlich auch nichts schlechtes oder gutes auf der Welt gibt, sondern nur Erlebnisse, die wir nach unserem Belieben ausrichten, oder nach Erfahrungen oder Gewohnheiten. Was wir als Wirklichkeit erleben,hängt davon ab, wovon wir überzeugt sind und was wir erleben wollen.

Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die richtige Wirklichkeit ist.

Hilde Domin

 

Jeder sieht die Welt aus seinen Augen und für jeden ist die Wirklichkeit etwas anderes, für jeden bedeutet sie etwas anderes.

In Wirklichkeit erkennen wir nichts, denn die Wahrheit liegt in der Tiefe.

Demokrit

 

Wir werden neimals die richtige Wahrheit finden, da wir ja noch nicht mal wissen, ob es eine absolut richtige Wahrheit gibt.

“Würdest DU die rote oder die blaue Pille nehmen, also die Wahrheit wissen wollen oder die Scheinwelt bevorzugen?”

-Sokratische Selbstbefragung-
Ich würde die rote Pille nehmen.

Warum würde ich die rote Pille nehmen?
Weil ich die echte Wirklichkeit kennen will.

Warum will ich sie kennen?
Weil ich wissen will, was richtig und wahr ist.

Warum will ich das?
Damit ich die Welt außerhalb der ‚Scheinwelt‘ kenne.

Warum sollte ich sie kennen?
Damit ich nicht nur die Scheinwelt kenne.

Wäre das schlimm?
Irgendwie schon,da ich niemals erfahren würde,wie die Wirklichkeit ist.

Warum nicht?
Weil ich weiterhin in der Scheinwelt leben würde.

Kann man wissen,was wahr oder falsch ist?
Nein, nie.

Warum nicht?
Weil niemand sagen kann, was wahr oder falsch ist.

Warum nicht?
Weil niemand die ganze Wahrheit kennt.

Warum?
Weil sich niemand sicher sein kann.

Warum kann sich niemand sicher sein?
Weil noch nie jemand die richtige Wahrheit erlebt hat.

Gibt es überhaupt eine richtige Wahrheit?
Vielleicht, weiß ja niemand.

Könnte man es herausfinden?
Nein.

Warum nicht?
Ja, wie denn? Man kann sich ja nie sicher sein.

Kann man nicht?
Nein.

 

“Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, dass sie welche sind”

Du stehst vor zwei Löchern. Springst du in das eine Loch, so gelangst du in die einzige, absolut wahre Wirklichkeit. Es gibt allerdings kein Zurück mehr. Du musst dann für immer in der echten Wirklichkeit leben, bis du stirbst. Wenn man dort überhaupt stirbt.
Springst du in das andere Loch, so bleibst du in der Scheinwelt, lebst dein Leben weiter,wie zuvor.
Du musst dich jetzt entscheiden, in welches Loch du springst. Ob du wirklich die wahre Wirklichkeit kennen willst,von der du aber nicht wissen kannst, wie sie sein wird, oder ob du dein Leben weiterlebst, wie vorher auch, die Wahrheit aber nie kennenlernen wirst.

Zu dem Zitat:
Wahrheiten werden uns auch nur ‚beigebracht‘ und wir gewöhnen uns dran, aber eigentlich sind sie auch nur Einbildungen.

Auf dem Bild von Rene Magritte sieht man ein Fenster, durch das man nach draußen gucken kann. Es ist gutes Wetter, der Himmel ist blau, ein paar kleine Wolken sind zu sehen. Die Natur, die man sieht, wenn man nach draußen schaut, scheint sich irgendwo auf dem Land zu befinden, man kann ein grünes Feld und ein kleines Waldstück erkennen.
Vor dem Fenster ist eine leere Fensterbank, an den Seiten befinden sich braune Gardinen.
Direkt vor der Fensterbank kann man drei Holzstücke erkennen, die aussehen, wie eine Staffelei. Darauf steht ein Bild, was allerdings ohne erkennbare Grenzen, in die Wirklichkeit mündet. Man kann bloß das Ende, der Leinwand an seinem weißen Rand erkennen. Draußen sieht es sehr warm aus, die Atmosphäre scheint ruhig und friedlich, wogegen es drinnen etwaws düster und kalt wirkt.

Frage 1: Ist der Baum bloß eine Zeichnung auf der Leinwand, oder ist er in Wirklichkeit da?Auf dem Bild sieht es so aus, als wäre er in Wirklichkeit da, da das ganze Bild kaum zu erkennen ist und man sowieso erst auf den zweiten Blick sieht, dass dort eine Staffelei steht. Aber sicher sein, kann man sich nicht, da man ja nicht weiß, wie es draußen aussieht. Vielleicht ist der Baum wirklich da, aber hier ist er nur auf der Leinwand zu erkennen.

Frage 2: Was ist das kleine, braune Teil am Himmel?Das ist das Ende der Staffelei, woran man das Bild befestigt. Auf den ersten Blick sieht es allerdings eher wie ein Hut, oder ein Tier aus, was in der Luft fliegt.

Frage 3: Was ist das längliche, weiße Teil?
Der Rand der Leinwand, an dem erkennen kann, dass das Bild dort endet.

Und so sehen wir die Welt: Wir sehen sie als etwas außerhalb von uns Befindliches, obwohl sie nur eine geistige Darstellung dessen ist, was wir in uns erleben.

Rene Magritte

Dieses Zitat bedeutet, dass wir nie genau sicher sein können, was wir sehen. Es könnte ja auch sein, dass dort gar kein Bild auf der Staffelei steht, dass das bloß eine optische Täuschung oder so etwas ist. Wir entscheiden innerlich eigentlich immer selbst, was wir sehen, oder sehen wollen.

In der Geschichte Irrfahrt der Erkenntnis geht es um einen Seefahrer, der eine enge Meeresenge durchqueren muss und dabei keinerelei technische Hilfsmittel hat. Er muss es enfach ausprobieren und dann sehen, was passiert, also ob er überlebt oder ob er sein Leben verliert. Er kann danach nicht sagen, ob es der richtige Weg, oder der falsche war, er kann bloß sagen, dass er die Meeresenge durchquert hat oder nicht und ob es gut gegangen ist.

In unserer Wirklichkeit heißt das, dass man nie sicher sein kann, ob etwas richtig oder falsch ist, mann kann nur die Erkenntnis gewinnen, ob man etwas überlebt hat, oder ob etwas schief gegangen ist, man muss es allerding erst ausprobieren, um das herauszufinden.
Sagen, ob etwas richtig oder falsch ist, können wir nie.

In dem Text „Flachland“ geht es um das Flachland, welches nur aus Länge und Breite besteht.
Auf einmal kommt eine Kugel zu Besuch, die neben Längeund Breite auch den Raum und das Dreidimensionale Leben kennt. Die Kugel erzählt dem Flachländer Strich davon, diese kann es allerdings kaum glauben und ist völlig überwältigt. Da er es überhaupt nicht glauben kann, verbannt er die Kugel wieder ins Flachland zurück,wo die Kugel wieder nur ein Kreis ist.

-Durch dieses Gedankenexperiment kann man lernen, dass es vielleicht noch andere Dimensionen gibt, von denen wir keine Ahnung haben. Also neben der dreidimensionalen Welt noch eine andere. Wir könnnen uns ja nicht sicher sein

-Man kann es nicht genau wissen, da das nicht erforscht wurde und auch nicht erforscht werden kann, da das Universum riesig ist, vielleicht unendlich und wir niemals alles erforschen können.

– Ich glaube, es fällt niemandem auf, weil ja alles doppelt so groß ist, auch man selbst und so stände alles im selben Verhältnis.

 

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